ALPBIONET 2030 - Integrative Alpine wildlife and habitat management for the next generation

Ziele

Im Projekt wurden bestehende Barrieren für eine ökologische Vernetzung in den Alpen und im Alpenvorland analysiert. Darauf basierend wurden Strategien entwickelt, um Maßnahmen umzusetzen, die einen Biotopverbund zum Schutz der Biodiversität verbessern. Hierbei sind verschiedene Interessengruppen sowohl in der Analyse als auch der Umsetzung einbezogen worden, um ein Zusammenleben von Mensch und Natur zu ermöglichen.

Kurzbeschreibung

Ein Biotopverbund für die Alpen ist die Voraussetzung für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Deswegen ist die Verbesserung der ökologischen Vernetzung das Ziel des Projekts ALPBIONET 2030 (Integrative Alpine wildlife and habitat management for the next generation), das im Rahmen des INTERREG Alpine Space-Programms gefördert wurde.

15 Partner aus sechs Ländern entwickelten zusammen Konzepte und Werkzeuge für die Verbesserung der ökologischen Vernetzung. Der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) bringt sich mit Fachwissen aus dem Netzwerk der deutschen Landschaftspflegeorganisationen zu Management und Entwicklung des Biotopverbunds ein und unterstützt die Gründung und den Aufbau von Landschaftspflegeverbänden in Oberbayern.

Ergebnisse

Im Projekt wurde der konzeptionelle Ansatz von "Strategic Alpine Connectivity Areas (SACA)" entwickelt. Dadurch kennen Interessensgruppen und Verwaltung das Problem fehlender Konnektivität, entsprechende Konzepte und Werkzeuge, um Strategien für eine bessere Konnektivität zu koordinieren.

Ebenso liegt ein Konzept einer länderübergreifenden Strategie für Wildtiere vor, die dazu beiträgt, eine entsprechende Strategie in Anlehnung an die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse umzusetzen.

Des Weiteren wurde eine gemeinsame Definition für Prioritäten bei der ökologischen Konnektivität erarbeitet, welche Institiutionen und Interessengruppen für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt wird.

Laufzeit

2016 - 2019

Fördermittelgeber

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