10 Jahre danach – Naturschutzfachliche Evaluierung des BNN Trockenbiotopverbund Staffelberg anhand einer Nachkartierung von Zielartengruppen

Kurzbeschreibung

Der Landschaftspflegeverband Landkreis Lichtenfels untersuchte im Jahr 2019 die wichtigsten Ziel- und Leitarten seiner Arbeit. Durch Vergleiche mit Untersuchungen aus den Vorjahren konnten deutliche Verbesserungen festgestellt werden.

Der Wendehals als kleinster Specht unserer Avifauna ist bayernweit vom Aussterben bedroht. Im Trockenbiotopverbundsystem des Staffelbergjuras nehmen die Bruterfolge jedoch zu. Insgesamt 17 sichere Brutnachweise machen das Gebiet zu einen „Hotspot“ der Art in Bayern. Die Rotflügelige Schnarrschreckeund der Deutsche Sandlaufkäfersind weitere hochgradig bedrohte Arten, die positive Entwicklungen zeigen (stetige Populationen).

Gleichzeitig zeigen sie uns aber auch an einigen Stellen die Notwendigkeit von Verbesserungen im Weidemanagement. Bei den Tagfalter- und Widderchenarten des Gebiets – unsere wichtigsten Indikatoren für einen funktionierenden Biotopverbund – sind ebenso sehr erfreuliche Entwicklungen entgegen des allgemeinen Trends zu beobachten. Hochgradig gefährdete Zeigerarten für einen funktionierenden Trockenbiotopverbund - wie Wegerich-Scheckenfalter und Flockenblumen-Scheckenfalter - finden in immer mehr Gebieten des Staffelbergjuras neuen Lebensraum und kommen in 100 % (!) bzw. 63 % der untersuchten Flächen vor. Diese Entwicklungen sind positiv, weil die Artenzahlen stabil sind. Die Individuendichte ist leider eher rückläufig, was in diesem Fall auch an widrigen Witterungsbedingungen liegen könnte (extrem trockene Sommer 2018 und 2019, Kahlfröste im Frühsommer 2019).

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Laufzeit

2019 - 2019

Fördermittelgeber

Bayerischer Naturschutzfonds

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